Schulen und Kindergärten
In unseren museumspädagogischen Programmen laden wir Kinder und Jugendliche ein, das Museumsgelände mit seinen 17 Gebäuden, Wiesen und Gärten zu entdecken.
Mit unseren Angeboten erfahren Sie, wie sich der ländliche Lebensalltag im östlichen Oberbayern in den vergangenen rund 350 Jahren verändert hat. Ob ein gemeinsamer Führungsrundgang oder ein handlungsorientiertes Aktivprogramm: Wir nehmen Sie mit auf eine authentische Zeitreise in die Geschichte der Region!
Kindergarten
Für Kindergartenkinder ab 5 Jahren bieten wir zwei Programme an.
Gruppen mit Kindern bis 4 Jahre können das Museumsgelände selbstständig entdecken. Für individuelle Angebote stehen wir Ihnen zur Verfügung.
Führung
Hinter Türen und Toren. Entdeckungen auf dem Bauernhof
Thema: Lebensbedingungen und Tiere auf dem Land kennenlernen
Alter: ab 5 Jahren
Dauer: 1 Std.
Teilnehmende: max. 20 Kinder, mind. 2 Begleitpersonen (Eintritt frei für 2 Begleitpersonen)
Kosten: 2 € / Kind (Eintritt ab 6 Jahre 1,50 €)
Im Bernöderhof wird das Landleben vor 100 Jahren erlebbar. Die Kinder entdecken im großen Vierseithof unterschiedliche Wohnräume und Tierställe. Dabei erfahren sie vieles über den Tagesablauf der ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner und die Haltung und Nutzung der zahlreichen Tiere. Mit etwas Glück entdecken wir auf den Weiden hinter dem Hof die Museumsschafe und Gänsegruppe.
Aktivprogramm
Kindheit früher (mit alten Kinderspielen)
Thema: Kinderalltag zwischen Arbeit, Schule und Spiel
Alter: ab 5 Jahren
Dauer: 2 Stunden
Teilnehmende: max. 20 Kinder, mind. 2 Begleitpersonen (Eintritt frei für 2 Begleitpersonen)
Kosten: 2,50 Euro / Kind, (Eintritt ab 6 Jahre 1,50 €)
Auf dem gemeinsamen Rundgang durch Wohnräume aus verschiedenen Epochen erfahren die Kinder, wie ihr Alltag früher ausgesehen haben kann. Was musste mitgearbeitet werden, wie viel Zeit blieb zum Spielen und wo war dafür Platz?
Die Kinder lernen alte Kinderspiele wie Ochs am Berg, Dosen werfen oder Stelzen laufen kennen und probieren sie in der Gruppe aus. Dabei fällt auf: Not macht erfinderisch. Viele Kinderspiele kommen mit einfachen Materialien aus.
Schulen
Führung
Hinter Türen und Toren: Entdeckungen auf dem Bauernhof
Thema: Lebensbedingungen vor 100 Jahren
Alter: ab 1. Klasse (6 Jahre)
Dauer: 1 Std.
Teilnehmende: 15 - 25 Kinder, mind. 1 Begleitperson (Eintritt frei für 2 Begleitpersonen)
Kosten: 2 € / Kind zzgl. Eintritt (Kinder bis 6 Jahre frei; ab 6 Jahre 1,50 € / Kind)
In der Tour durch unterschiedliche historische Gebäude entdecken die Kinder gemeinsam mit den Museumsführerinnen und Museumsführern den früheren Lebensalltag auf dem Land und lernen das Museum mit seinen Aufgaben kennen.
Warum sammelt das Museum alte Häuser? Was können sie uns über das Leben und Arbeiten früherer Generationen erzählen? Anhand ausgewählter Gegenstände werden diese Fragen erforscht.
Aktivprogramme
Kindheit früher (mit alten Kinderspielen)
Thema: Kinderalltag zwischen Arbeit, Schule und Spiel
Alter: ab 1. Klasse (6 Jahre)
Dauer: 2 Std.
Teilnehmende: 15 - 25 Kinder, mind. 1 Begleitperson (Eintritt frei für 2 Begleitpersonen)
Kosten: 2,50 € / Kind zzgl. Eintritt (Kinder bis 6 Jahre frei; ab 6 Jahre 1,50 € / Kind)
Auf dem gemeinsamen Rundgang durch Wohnräume aus verschiedenen Epochen erfahren die Kinder, wie ihr Alltag früher ausgesehen haben kann. Bei welchen Arbeiten musste geholfen werden, wie viel Zeit blieb zum Spielen und wo war dafür Platz?
Die Kinder lernen alte Kinderspiele wie Ochs am Berg, Dosen werfen oder Stelzen laufen kennen und probieren sie in der Gruppe aus. Dabei fällt auf: Not macht erfinderisch. Viele Kinderspiele entstehen aus Mangel an Spielzeug mit wenigen, nachhaltigen Materialien vor Ort.
Alles in Butter
Thema: Ernährung und Selbstversorgung
Alter: ab 1. Klasse (6 Jahre)
Dauer: 2 Std.
Teilnehmende: max. 25 Kinder, mind. 1 Begleitperson (Eintritt frei für 2 Begleitpersonen)
Kosten: 3,50 € / Kind zzgl. Eintritt (Kinder bis 6 Jahre frei; ab 6 Jahre 1,50 € / Kind)
Woher kommt die Butter, wenn es keinen Supermarkt gibt? Die Selbstversorgung mit Lebensmitteln war früher ein wesentlicher Bestandteil des Alltags und erforderte viel Zeit. Die Kinder lernen unterschiedliche Formen der Tierhaltung kennen, erforschen Methoden der Haltbarmachung und die Verarbeitung von Lebensmitteln am Beispiel der Milch.
Gemeinsam werden dafür unterschiedliche Tierställe entdeckt. Am künstlichen Euter kann selbst ausprobiert werden, wie das Melken einer Kuh funktioniert. Im Anschluss stellen die Kinder ihre eigene Butter her und können diese mit frisch geerntetem Schnittlauch aus dem Hausgarten auf einem Stück Brot probieren.
Wasser, Wind und Muskelkraft
Thema: Antriebskräfte und Technik auf dem Land
Alter: ab 3. Klasse (8 Jahre)
Dauer: 2 Std.
Teilnehmende: max. 25 Kinder, mind. 1 Begleitperson (Eintritt frei für 2 Begleitpersonen)
Kosten: 3 € / Kind zzgl. Eintritt (Kinder bis 6 Jahre frei; ab 6 Jahre 1,50 € / Kind)
Wie bewegt man schwere Lasten ohne großen Kraftaufwand? Woher kommt der Strom für Maschinen und Beleuchtung?
Anstrengende Handarbeit ersetzte man in der Landwirtschaft und im Handwerk früh durch die Erfindung geeigneter Maschinen. Um sie anzutreiben, nutzte man vor der Erfindung von Strom und Motoren die natürliche Kraft aus Wasser, Wind sowie tierischer und menschlicher Muskelkraft.
Mit einem Wasserrad wird eine Sägemühle aus dem Jahr 1800 in Betrieb genommen. In der Getreidemühle wird Muskelkraft spürbar und aus Getreide an den Mahlsteinmodellen Mehl gemahlen. Was ein Windrad mit dem Wasserhahn in der Küche zu tun hat, wird in einem Bauernhof aus den 1920er Jahren erlebbar.
Anschließend wird ein Wasserrad aus Holz gebaut und gemeinsam am Museumsbach ausprobiert.

